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Geschichte

Geschichte der Landfrauen Schmalfelden

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Wie alles begann:



Angeregt durch bereits existierende Landfrauenvereine in der Umgebung und durch Lehrerinnen in der Landwirtschaftsschule entstand in Schmalfelden der Wunsch ebenfalls einen solchen Verein zu gründen. Allein - ohne eine Landfrau, die bereit war den Vorsitz zu übernehmen blieb das bis Herbst 1960 unerreichbar. Als die neue Schule gebaut und ein Lehrer mit Familie eingezogen war, erklärte sich die Lehrersgattin bereit, den Vorsitz in einem solchen Landfrauenverein zu übernehmen. Im Gasthaus Löwen bei Famiie Emmert wurde die Gründungsversammlung mit Unterstützung der Kreisvorsitzenden, Frau Bauer aus Krailshausen, und Frau Kalich von der Landwirtschaftsschule Blaufelden abgehalten. Frau Vester wurde 1. Vorsitzende. Ihr zur Seite stand die 2. Vorsitzende für den Vertretungsfall sowie eine Kassiererin. So blieb es lange Zeit. Als die Lehrerfamilie Schmalfelden verlassen musste, wechselte der Vorstand mehrere Male bis Ruth Friedrch aus Speckheim den Vorsitz übernommen und ca. 20 Jahre inne gehabt hat. Sie wurde von Isolde Schmidt, Lindlein abgelöst, die ihrerseits auch schon etwa 20 Jahre dem Landfrauenverein vorsitzt. Isolde Schmidt führte etwas Neues ein: Sie ließ eine Schriftführerin wählen. Dieses Amt betreut Martina Vogt, Großbärenweiler, seit inzwischen etwa 20 Jahren sehr gewissenhaft und mit großem Engagement.

Neben Vorträgen, Seminaren und Kursen zu allen Themen, die das Leben der Landfrauen berühren, ist die Gymnastik ein wichtiger Punkt für die Frauen auf dem Land. Begonnen wurde 1974 mit dem ersten Gymnastikkurs, den sehr lang Odilia Schwab von Rot am See betreute. Später kam ein zweiter Gymnastikkurs dazu. Der später eingeführte Gymnastikkurs für Mädchen, wurde inzwischen zum Gymnastikkurs für junge Frauen. Derzeit betreuen Sandra Behringer und Tina Ackermann die drei Gruppen.


Gründung der Landfrauen in Deutschland

Von den Gründerjahren bis heute
Von den Gründerjahren bis heute

Der Deutsche LandFrauenverband wurde am 20. Oktober 1948 gegründet.

Die Anfänge der LandFrauenverbände liegen jedoch schon weiter zurück. Vorläufer waren die landwirtschaftlichen Hausfrauenvereine, die Ende des 19. Jahrhunderts von Elisabet Boehm ins Leben gerufen wurden. Ihr Ziel war es, Frauen zum Zweck der ländlich-hauswirtschaftlichen und kulturellen Weiterbildung in Vereinen zu organisieren. Im Zuge der Machtübernahme durch die NSDAP im Dritten Reich wurden 1934 die landwirtschaftlichen Hausfrauenvereine aufgelöst und in den Reichsnährstand eingegliedert.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die ersten LandFrauenvereine in der amerikanischen Besatzungszone als Nachfolgeorganisationen der landwirtschaftlichen Hausfrauenvereine gegründet. Auf Betreiben von Marie-Luise Gräfin Leutrum zu Ertingen schlossen sich die einzelnen Vereine am 19. August 1947 zur „Arbeitsgemeinschaft der Landfrauenverbände“ zusammen. Am 19. Oktober 1948 wurde Gräfin Leutrum dann zur ersten Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes gewählt.

Nach der deutsch-deutschen Vereinigung gründeten sich Anfang der 1990er-Jahre auch in den ostdeutschen Bundesländern LandFrauenvereine, deren Landesorganisationen dem Deutschen LandFrauenverband beigetreten sind.

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